Über

emeran_by_loretoEmeran Mayer wurde in einer Kleinstadt in Bayern geboren, wo seine Familie seit 1873 ein Süßwarengeschäft betrieb. Nach der Entscheidung, den elterlichen Betrieb nicht zu übernehmen, schloss er sein Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München ab und absolvierte seine ärztliche Weiterbildung am Vancouver General Krankenhaus in Vancouver, Kanada vor seinem Umzug nach Los Angeles.

Dort arbeitete er unter der Leitung des inzwischen verstorbenen John H. Walsh an der Erforschung der Darm-Hirninteraktion am renommierten Zentrum der Erforschung und Ausbildung von Geschwüren Education und absolvierte anschließend seine Facharztausbildung in Gastroenterologie an der University of California Los Angeles (UCLA).

Dr. Mayer hatte seit jeher eine Leidenschaft für Abenteuer, Bergsteigen und Dokumentarfilmproduktion. Während seiner Studienzeit nahm er an mehreren Film-Expeditionen teil, darunter Aufenthalte bei den Yanomamis in Venezuela und den Asmat- und Dani-Völkern in Irian Jaya, Indonesien. Er erklomm einige der höchsten Berge in den USA (Denali), Südamerika (Aconcagua in Argentinien, Chimborazzo in Ecuador, Pico de Orizaba in Mexiko) und Europa (Mont Blanc). 2015 war er an der Produktion eines Films über eine neue ökologische Sicht auf Gesundheit und Krankheit, Auf der Suche nach Gleichgewicht Beteiligt.

Während seiner Karriere - sowohl in seiner Forschung als auch in seinen klinischen Methoden - hat Dr. Mayer eine buddhistische Sicht, die die Philosophie der Vernetzung, des Gleichgewichts und des Mitgefühls verfolgt. Er hat alte Heilmethoden von Urvölkern auf der ganzen Welt, so wie Indianern und traditionell chinesischen und aryuvedischen Tradition erforscht, und hat sich stets bemüht, die Weisheit dieser Traditionen mit den Entdeckungen der modernen Wissenschaft zu verbinden.

Forschung

Dr. Mayer ist Professor in den Fachbereichen Medizin, Physiologie und Psychiatrie an der David Geffen School of Medicine an der UCLA, Direktor des G. Oppenheimer Zentrums für Neurobiologie von Stress und Resilienzund Co-Direktor des CURE: Forschungszentrums für Verdauungsstörungen an der UCLA.

Dr. Mayer ist ein rennomierter Gastroenterologe und Neurowissenschaftler mit 35-jähriger Erfahrung in der Untersuchung von klinischen und neurobiologischen Aspekten de Interaktion zwischen dem Verdauungssystem und dem Nervensystem und deren Rolle in Gesundheit und Krankheit. Einige der Forschungsschwerpunkte sind:

  • Was sind die Hirnmechanismen, die einer erhöhten Empfindlichkeit des Darms zugrunde liegen (viszerale Überempfindlichkeit)?
  • Wie verändert eine chronische Darmentzündung die Struktur und Funktion des Gehirns?
  • Wie beeinflussen frühe, traumatische Erlebnisse das Gehirn?
  • Wie unterscheidet sich das weibliche vom männlichen Gehirn bei chronischen Schmerzen?
  • Wie beeinflussen mental-basierte Therapien wie die kognitive Verhaltenstherapie das Gehirn?

Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt bei der Rolle der Wechselwirkung zwischen Darmmikrobiota und Gehirn für die Regulierung von Emotionen, chronischen viszeralen Schmerzen und Fettleibigkeit

Seine Forschung wurde kontinuierlich vom National Institutes of Health (NIH; Nationales Institut für Gesundheit) unterstützt. Er hat über 320 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, darunter 100 Kapitel und Rezensionen. Er hat an vier Bücher mitgebearbeitet und organisiert regelmäßig interdisziplinäre Symposien im Bereich der Körper-Geistinteraktion und chronischen viszeralen Schmerzen.

Vollständige Liste der Publikationen
scholar.google.com/mayerea

G. Oppenheimer Zentrum für Neurobiologie von Stress und Resilience an der UCLA
UCLA Microbiome-Center

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